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ich weiss nicht, was ich sagen soll June 20, 2006

Posted by The Truth in Im Allgemeinen.
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Heute bin ich an ihrem Blog vorbeigekommen und hab gelesen, i feel loved. Ja, genau, heute feiert sie Geburtstag. Ich würde ein Lied singen, habe aber keinen Bock mehr darauf. Und danach gibt es noch eine lange Liste von Menschen, bei denen sie sich mal bedanken wollte. Und mein Name gehört irgendwie zur Liste von Menschen, die ihr eine Bericht geschrieben haben. Und anstatt mich zu fühlen, als ob alles wieder schön wäre, als ob ich getan hätte, was ich eigentlich getan haben sollte, sitze ich hier, ganz über diese geschissene Sache nachdenkend.

Frag mich nicht, was mit mir los ist. Ich sehe was, worüber sie vielleicht einfach hinwegsieht, oder etwas, das sie gar nicht merkt. Ich sehe die Distanz, die zwischen uns liegt. Ich sehe, wie die Jahren schon einen ausgesperrten Weg zwischen uns gebahnt haben. Und ich bereue es. Wieso hatte ich das nicht getan, dir näher zu kommen? Anstatt beieinander sind wir schon nebeneinander…und ich weiss nicht, ob das, was wir jetzt haben, noch funktionieren wird. Ich sehe die Geschenke, die auf meinem Tisch liegen, wie sie auf dich warten. Und ich werde mir keine grosse Erwartungen für die Zukunft einbilden, besonders wenn es uns zutrifft. Nichts.

Vielleicht sollten mir die Augen schon früher geöffnet werden, dass der Altersunterschied zwischen uns schon zu gross sind. Na ja, so kommt normaleweise das Alter nicht in Frage, aber wenn man noch jung ist, wenn man zum Beispiel noch an die Schule gehen muss, dann kommen vieles dazwischen, wenn man die Freundschaft aufrechterhalten will. Füreinander geschaffen sind wir vielleicht, aber ich glaube nicht mehr daran. Zum x-ten Mal will ich unsere Freundschaft aus Frust aufgeben…wie machst du weiter, ohne dich mal Gedanken zu machen? Na ja. Du hast vielleicht viel zu viel zu tun, um dich deine Gedanken sogar ein bisschen ablenken zu lassen, oder?

Wenn du auch von so vielen wunderbaren Menschen umgeben bist, so bin ich auch erfreut, und ich bin auch bereit, dich ruhig zu lassen. Ich werde jedes Treffen, die wir gemacht haben, die wir machen werden, schätzen, weil ich weiss, dass es vielleicht kein Kontakt mehr zwischen uns geben wird, wenn ich endlich nach Deutschland zum Studium gehe.

Und ich glaube, ich kann's nicht mehr hinunterschlucken, deshalb hab ich mich entschieden, alles auf Deutsch auszudrücken, damit du es nicht verstehen muss. (Ich werde erstaunt, wenn du sogar merkst, dass ich über dich schreibe.) Ich versuche möglichst dir nichts vorzuwerfen.

Es ist mir eigentlich egal, wenn ich am Geburtstag nichts kriege; daran hab ich mich schon gewöhnt. Was ich aber nicht ertragen kann, ist, deine Geschenke immer wieder anzuschauen und mich Gedanken zu machen, wann ich die eigentlich dir verschenken kann. Das Problem liegt vermutlich nicht nur bei uns, sondern auch bei den Umständen, in denen wir uns befinden. Deine Eltern sind immer dazwischengekommen, und wenn du frei hast, verbringst du lieber deine Zeit mit deinen Freunden. Na egal, das macht nichts. Obwohl ich mich schon seit langem als Opfer gefühlt habe, bin ich mir auch bewusst, dass ich diese Tatsache irgendwie akzeptieren muss, sonst bekäme ich nie Ruhe, denn so ist all das Leben – und wer könnte das widersprechen? Siehste, du kannst mit deinen Kumpeln ins Kino, wenn du mir gestern gesagt hast, dass du nicht rumlaufen darf. Ja, du willst mich nicht beleidigen. Das kann ich nachvollziehen…aber manchmal frag ich mich, ob ich dir noch vertrauen kann…und was sind Freunden ohne Vertrauen?

Du nennst mich deinen grossen Bruder…habe ich diese Anrede verdient? Oder sagst du es nur aus Gewohnheit? Werden Dingen immer noch so bleiben bis in der Zukunft, oder bin ich einfach ein Gespenst aus deiner Vergangenheit?

Ich erwarte von dir nicht, dass wir uns am Flughafen treffen. Ich erwarte von uns sogar nicht, dass wir immer noch ein bisschen Kontakt miteinander haben, wenn ich in Deutschland bin. Ich erwarte von dir nicht, dass du mir meine Briefe beantwortest. Jedoch werde ich dir noch schreiben, wenn ich die Gelegenheit habe, bis du mir leid bist. Je mehr man von jemandem anders erwartet, desto mehr Leid man empfängt…ich hätte das früher verstehen sollen aber es ist noch nicht zu spät.

Es tut mir wirklich Leid, all das an deinem Geburtstag zu schreiben, aber wie gesagt, ich kann's nicht mehr hinunterschlucken. Ich habe zu lange gewartet und geschwiegen…zu viele Worte, ohne was zu sagen. So viel gesagt, ohne es zu tun. So viel getan, nur um was getan zu haben, und es ist schon genug. Und lieber verstehst du das, was hier geschrieben worden ist, nicht, so don't try to translate it. Ich will niemanden belasten. Ich will nicht, dass du erfährst, wie mein Lachen manchmal verklingt, wenn ich mit dir rede.

Ich würde dir alles vorenthalten, wenn ich es schaffen könnte.

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Comments»

1. the one. - June 20, 2006

stfu noob.

hhahhahahah

gosh i’m so random these days.

2. guojun - June 20, 2006

fuck off, melvyn. GEEZ.

3. guojun - June 20, 2006

you really picked the wrong entry to open your trap on…

4. melvyn - June 20, 2006

sorry, i couldn’t help it. i was just thinking about the gmail chat we had yesterday. it was so random. hahaha relax dude… i didn’t understand a word u wrote.

so stfu noob! muahaha

if u havent realised, i’m really just playing around… chill.


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