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Und alles bricht (wieder) zusammen. February 22, 2006

Posted by The Truth in Im Allgemeinen.
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Ich habe geglaubt, dass ich mit der Arbeit mich von meinen Gedanken und Unsicherheiten ein bisschen ablenken könnte. Und ich hab’s fast geschafft, dieses Unsinn kurzfristig zu vergessen, und was nun? Meine Tante hat angerufen und versuchte, mich zu überzeugen, dass ich mich geirrt habe, indem ich einen Stipendium ablehne. Ich selbst fühlte weder schuldig noch dumm, noch habe ich meine Situation anders verstanden. Stattdessen wurde ich wütend, aber was kann man ansonsten tun, ausser weiter zuzuhören? Abzulegen geht hier leider nicht, und laut zu fluchen klappt hier auch nicht.

Infolge solchen Gesprächen aber kommt immer das Gefühl, als ob ich mich ehrlich geirrt hätte. Das ist normaleweise gefolgt von einer Welle der Unsicherheit und Angst. Ich wollte den Journalismus doch probieren, aber jetzt bin ich nicht mehr so sicher. Ich weiss gar nichts mehr. Und was noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass solche Situation sich immer wieder wiederholen, bis ich vielleicht verrückt werde.

Alles, was ich aus den Trümmern so ganz sorgsam wiederaufgebaut habe, wird immer wieder zerstört. Und danach muss ich wieder aufstehen und vom vorne wieder anfangen, alles wiederaufzubauen. Und glaub mir, wenn ich euch erzähle, dass es mehr Leute gibt, die deine Träumen aus Versehen zerbrechen lassen. Man ist ganz, ganz schnell davon schon satt und danach wird es unerträglich.

Ich wundere mich manchmal, warum sich meine Freunden keine Angst machen. Manche studieren die Medizin oder Jura; sie wissen schon, was sie werden wollen. Aber die überwiegende Mehrheit wissen noch keinen Bescheid darüber, wie ihre Zukunft aussieht. Doch machen sie sich keine Angst und wissen, dass alles schliesslich klappen werden. Und woher wissen sie das?

Meine Mutter überlässt manchmal alles den Schicksal; was passieren wird, wird passieren. Vielleicht soll ich auch so denken, denn ich schon längst nicht mehr an dem Schicksal glaube. Um alles wird gekämpft und jeder musst seinen eigenen Weg gehen. Wo ich auf einmal vielleicht geträumt hatte, flimmern meine Augen nicht mehr. Mit 20 Jahren muss ich immer wieder die harte Realität ins Gesicht anstarren und jeden Tag wieder erkennen, dass Träumen nur Träumen sind, und dass sie auch so bleiben sollen.

Und weswegen? Wegen der Tatsache, dass ich mit meinem Ablehnen des Stipendiums auch eine feste Arbeitsplatz ablehne? Wegen der Tatsache, dass ich fast alles werden kann, und eines daraus auszuwählen fast unmöglich ist? Mein Wünsche nach einer Antwort, Wünsche danach, dass ich nicht mehr fürchten muss, bleiben alle unerhört.

Plötzlich will ich auf einem Dach stehen und die Welt anschreien. Ach, wenn sie doch verstünden, dass alles war ich tue niemals umsonst ist. Nichts ist vergebens. Man braucht nur, an sich zu glauben…aber reicht das eigentlich? Bin ich töricht, so zu glauben?

You can try translating it. Good luck. And for those who do understand, it’s for you. Just needed somewhere to express all my feelings.

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Comments»

1. jiNgyaNg - February 23, 2006

aiyo. too cheem.


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